BYD Dolphin: ABS-Leuchte leuchtet dauerhaft – Das ist jetzt zu tun
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Wenn am BYD Dolphin die ABS-Leuchte nach dem Start nicht erlischt und dauerhaft leuchtet, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein Radsensor (Raddrehzahlsensor) gestört ist. Dies ist keine Seltenheit – vor allem nach Schlaglöchern, bei Verschmutzung oder nach Bremsarbeiten. Die Sensoren messen die Drehzahl jedes Rades und melden sie an das ABS-Steuergerät. Bricht dieses Signal weg, geht die Fehlerwarnung an und das gesamte Kurven- und Stabilitätsprogramm funktioniert eingeschränkt oder gar nicht mehr.
Mögliche Ursachen am Radsensor
Bevor Sie Teile kaufen, lohnt sich ein genauer Blick. Am häufigsten treten beim BYD Dolphin diese Probleme auf:
- Verschmutzter oder korrodierter Sensor: Bremsstaub, Schlamm oder Rost am Sensorkopf können das Signal dauerhaft schwächen.
- Beschädigtes Kabel oder Stecker: Das Kabel läuft im Radkasten, oftmals ist es durch Steinschlag oder Bewegungen beschädigt.
- Wackelkontakt am Stecker: Feuchtigkeit oder Korrosion in der Steckverbindung sind typische Auslöser eines intermittierenden Fehlers, der dann permanent anzeigt.
- Der Sensorkopf sitzt zu locker oder zu fest: Der Luftspalt zwischen Sensor und Impulsrad muss exakt stimmen, sonst liefert der Sensor kein verlässliches Signal.
- Defektes Impulsrad / Magnetring: An der Antriebswelle sitzt das Impulsrad – ist es beschädigt oder verdreckt, fällt die Messung aus.
Erste Checks am eigenen Fahrzeug
Wenn Sie handwerklich ein wenig geschickt sind, können Sie selbst kontrollieren: Prüfen Sie zuerst alle vier Steckverbindungen der Radsensoren und das Kabel sichtbar auf Risse oder Scheuerstellen. Reinigen Sie den Sensorbereich mit einem Bremsenreiniger – besonders an der Vorderachse. Falls Sie ein OBD-Diagnosegerät haben, lesen Sie den Fehlercode aus. Beim BYD Dolphin zeigt dieser meist direkt an, welcher Radsensor betroffen ist (z. B. „Radgschwindigkeitssensor hinten links – Signal fehlt“).
Kann ich trotz leuchtender ABS-Warnung weiterfahren?
Die gute Nachricht: Das Fahrzeug bleibt in der Regel fahrbereit, und die normale Bremsfunktion ist nicht außer Kraft. Allerdings sind ABS, das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) und oft auch die Antriebsschlupfregelung (ASR) deaktiviert. Das bedeutet: Bei einer starken Bremsung kann das Rad blockieren – das Fahrzeug wird instabil.
Deshalb die klare Empfehlung: Fahren Sie das nächste Werkstattgespräch mit erhöhter Aufmerksamkeit und defensivem Fahrstil. Vermeiden Sie Vollbremsungen und lassen Sie den Fehler zeitnah beheben. Der Austausch eines Radsensors ist kostengünstig und schnell erledigt – deutlich günstiger als später eine umfangreiche Bremsenreparatur. Ein späteres Zurücksetzen der Warnleuchte erfolgt nach der Reparatur automatisch oder per Diagnosegerät.
Dieser Inhalt wurde von einer KI erstellt und dient nur zur Information — er ersetzt keine persönliche Diagnose durch einen qualifizierten Mechaniker.
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